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Hildibraht gimahalta Heribrantes sunu
Hildebrand sprach Heribrandes Sohn
wela gisihu ih in dinem hrustim
wohl sehe ich an deiner Rüstung
dat du habes heme herron goten
dass du zu Hause einen guten Herren hast
dat du bi desemo riche reccheo ni wurti
dass du dank dessen Reich noch kein Rächer wurdest
welaga nu waltant got wewurt skihit
Wohlan, Gotte herrschen: Weh-Wort geschieht!
ih wallota sumaro enti wintro sehstic ur lante
ich reiste der Sommer und Winter sechzig ausser Landes
dar man mich eo scerita in folc sceotantero
man scharte mich immer in den Haufen der Bogenreiter
so man mir at burc enigeru banun ni gifasta
so wurde mir an vielen Burgen nicht der Tod gegeben
nu scal mih suasat chind suertu hauwan
nun soll mich das süsse Kind mit dem Schwerte hauen
breton mit sinu billiu eddo ih imo ti banin werdan
erschlagen mit seiner Klinge oder ich ihm zum Tode werden
doh maht du nu aodlihho ibu dir din ellen taoc
doch magst du nun leicht falls du so viel taugst
in sus heremo man hrusti giwinnan
gegen einen so alten Mann die Rüstung gewinnen
rauba birahanen ibu du dar enic reht habes
den Raub bergen falls du darauf irgendein Recht hast
der si doh nu argosto ostarliuto
der wäre doch nun der ärgste der Ostleute
der dir nu wiges warne nu dih es so wel lustit
der dir nun vom Kampf abrät nun wo es dich so wohl danach lüstet
gudea gimeinun niuse de motti
den Kampf zu entfachen dessen Ausgang zu erproben
hwerdar sih hiutu dero hregilo rumen muotti
wer von beiden heute das Panzerhemd räumen mag
erdo desero brunnono bedero uualtan
oder über die Brünnen von beiden herrschen
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